Aktuelles

Entwicklung einer mobilen Anwendung zur Erfassung von Lichtpunkten

Die Wien Energie Wienstrom bietet unter dem Titel Lichtservice ein Betreiber­modell für die öffentliche Beleuchtung an, unter anderem in den Gemeinden Ebreichsdorf, Hagenbrunn, Felixdorf, Breitenfurt und Hennersdorf.

Zur Ausweitung dieser Dienstleistung sollen nun alle Beleuchtungsanlagen und Verteilerkästen digital erfasst werden, und zwar direkt vor Ort, mit mobilen Geräten, auf denen ArcPad, ein GIS speziell für den Feldeinsatz, läuft. Gemeinsam mit IP SYSCON entwickeln wir die passende Anwendung.

Technische Leuchte

Die Lage der Lichtmasten wird entweder aus vorhandenen Naturbestandsdaten oder mittels GPS und EPOSA-Korrekturdaten genau bestimmt. Die Eingabe der Sach­daten erfolgt in Masken, die wir speziell nach den Bedürfnissen der Wienstrom gestalten.

In der nächsten Stufe wird für die erfassten Beleuchtungsanlagen ein digitales Wartungsbuch aufgebaut.

Die Erfassung von Lichtpunkten mag unter unseren Projekten überraschen. Doch das Arbeiten mit Geodaten ist seit vielen Jahren unser tägliches Brot, und die mobile Erfassung und Wartung von Infrastruktur passt sehr gut zum Thema Leitungs­informations­systeme.

MIKE Urban 2009 Service Pack 4

Die meisten Kunden werden es via Auto-Updater schon erfahren haben: Zwischenzeitlich ist das Service Pack 4 zu MIKE Urban 2009 heraußen. Es enthält ausschließlich Bugfixe, und scheint mir jedenfalls empfehlenswert.

Falls Sie noch MIKE Urban 2009 ohne Service Pack oder mit Service Pack 1 installiert haben, sollten Sie unbedingt updaten!

Innsbrucker Kommunalbetriebe wählen MIKE Urban

Im Sommer 2009 hat sich die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) entschlossen, Hydraulik und Wasserqualität in ihrem Versorgungsnetz mit MIKE Urban zu untersuchen. Nach Linz und Graz ist dies die dritte Landeshauptstadt, die auf MIKE Software setzt!

Die IKB versorgt die gesamte Stadt Innsbruck mit Trinkwasser. Für die rund 127.000 Einwohner werden pro Jahr ca. 12,2 Mio. m3 Wasser gefördert und über 300 km Transport- und Versorgungsleitungen sowie 132 km Hausanschlussleitungen verteilt. Zur Speicherung stehen 14 Behälter mit einem Gesamtvorratsvolumen von 35.000 m3 zur Verfügung.

Im Herbst 2009 wurden in allen Druckzonen Messprogramme durchgeführt, und zur Zeit wird daran gearbeitet, das Berechnungsmodell mit den Messungen in Einklang zu bringen. Ich hatte die Gelegenheit, zwei Schulungen abzuhalten und bei der Aufbereitung der Netz- und Messdaten behilflich zu sein.

Konzept für die Hangwassergefährdungskarte Graz

Entlang der Hangbereiche rund um Graz sind zahlreiche Stellen bekannt, wo durch Oberflächenwasser Probleme verursacht werden.

Oberflächenanalyse

Fließrichtung aufgrund der Oberflächenanalyse, codiert als
Zahl bzw. Farbe. Quelle: ArcGIS Desktop Help 9.3

In vielen Fällen wirken die in die Hänge eingeschnittenen Straßen wie Transport­bänder. Der gefallene Niederschlag sammelt sich entlang der Straßen und folgt deren Verlauf bis zum Hangfuß mit dort negativen Folgen für die Besiedelung.

Aber auch die unbefestigten Bereiche sorgen für Probleme durch Oberflächen­wasser, wie das Beispiel einer neu errichteten Siedlung zeigt, die regelmäßig durch Oberflächenabfluss aus der angrenzenden Grünfläche bedroht wird.

Um bereits bei der Planung von zukünftiger Besiedelung auf solche Gefahrenherde reagieren zu können, ist die Erstellung einer „Hangwassergefährdungskarte“ vorgesehen. Darin sollen die durch Oberflächenwasser gefährdeten Bereiche ausgewiesen werden.

Im Auftrag des Kanalbauamtes Graz wurden von uns verschiedene Methoden für die Erstellung der Hangwassergefährdungskarte untersucht. Eine vielversprechende Option stellt die Ausweisung der Fließpfade durch Oberflächenanalyse in einem GIS dar. Weitere Methoden in der durchgeführten Konzeptstudie sind die Verwendung von Fernerkundungsdaten, die Erstellung von Abfluss-Prozesskarten sowie generell die Anwendung von Abflussmodellen.

In der Studie wurden die bereits vorhandenen Datengrundlagen untersucht und die notwendigen weiteren Schritte für die Erstellung der Hangwassergefährdungskarte angeführt.

DHI Kursprogramm 2010

Das DHI Kursprogramm für das Jahr 2010 ist heuer in Form eines farbenfrohen Katalogs erschienen – recht beeindruckend, was sich da rund ums Thema Modellierung versammelt hat. Machen Sie sich selbst ein Bild und blättern Sie online im Katalog! Gerne schicken wir Ihnen Ihr persönliches Exemplar per Post zu.

Miniaturkalender aus Schulungskatalog (12 kB)

Schulungskatalog online

Auch wir tragen unser Scherflein bei. Seit Bestehen unseres Büros haben wir 48 Schulungen zur Wasserversorgung und zur Siedlungsentwässerung abgehalten, mit insgesamt 138 Teilnehmern. Unseren Seiten können Sie die Termine für das Jahr 2010 in Österreich, Deutschland und der Schweiz entnehmen.

Schulungen zu weiteren Themen der Wasserwirtschaft finden Sie demnächst im Internationalen Schulungskalender.

Das erstmalige Erscheinen des Kurskatalogs unterstreicht, wie DHI mit MIKE Software auch den Zugang zu Fachwissen und zu den entsprechenden Experten schafft. Profitieren Sie von unseren Projekterfahrungen und vom gemeinschaftlich erstellten Kursmaterial!

ÖWAV-Regelblatt 11 (2. Auflage) veröffentlicht

Vor kurzem ist die zweite, vollständig überarbeitete Auflage des ÖWAV-Regelblatts 11 "Richtlinien für die abwassertechnische Berechnung von Schmutz-, Regen- und Mischwasserkanälen" erschienen.

Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband bietet Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit (am unteren Ende des Bildschirms!).

Deckblatt Regelblatt 11

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Letzte Änderung: 04.09.2010