Hier fehlt die Dokumentation des Dialogfeldes
Wollen Sie die Wasserstandsganglinie eines Behälters modellieren, der von einer Quelle gespeist wird und einen Überlauf besitzt, bietet sich folgende Anordnung A an:
KNOTEN --- BEHÄLTER --- ROHR1 --- ROHR2 --- WASSERSPIEGEL negativer gesteuert Rückschlag- Bedarf klappe
Die Quellschüttung wird durch einen negativen Bedarf im KNOTEN abgebildet. Der Knoten muss tiefer liegen, als der Behälter, um einen negativen Druck zu verhindern.
ROHR1 ist gesteuert, und zwar in der Art, dass das Rohr offen ist, wenn der Wasserspiegel im Behälter den Überlauf erreicht, und geschlossen ist, wenn der Wasserspiegel unter den Überlauf sinkt.
ROHR2 ist mit einer Rückschlagklappe versehen und verhindert Rückfluss aus dem WASSERSPIEGEL.
Der WASSERSPIEGEL befindet sich auf Höhe oder unterhalb des Behälterüberlaufs.
Alternativ ist folgende Anordnung B vorgeschlagen worden:
KNOTEN --- BEHÄLTER --- ROHR1 --- WASSERSPIEGEL negativer Rückschlag- Bedarf klappe
Hierbei muss sich der WASSERSPIEGEL auf Höhe des Behälterüberlaufs befinden. Das ROHR1 muss eine sehr niedrige Rauheit aufweisen.
Manche Behälter sind mit einem Zulauf ausgestattet, der sich über dem Behälterwasserspiegel befindet. Wenn Sie die Zulaufleitung direkt mit dem Behälter verbinden, erhöht sich das modellierte Druckgefälle in der Zulaufleitung, und damit auch die Durchflussmenge. Ob man diese Erhöhung vernachlässigen kann, hängt ganz vom weiteren Umfeld der Zulaufleitung ab.
Wenn Sie den Zulauf über dem Behälterwasserspiegel fixieren wollen, anstatt ihn direkt mit dem Behälter zu verbinden, setzen Sie Ihr Modell wie folgt auf:
Der Zulauf des Behälters besteht aus einem Druckhalteventil, gefolgt von einem kurzen Rohr mit einem großen Durchmesser.
Das Druckhalteventil muss die Einstellung = 0 aufweisen (Sollwert des Vordrucks).
Die Höhe des Anfangsknotens (1) des Druckhalteventils entspricht der Höhe der Einmündung in den Behälter. Die Ventileinstellung = 0 (Sollwert des Vordrucks) stellt sicher, dass der Druck in Knoten 1 nicht unter das Niveau des Zulaufs sinkt.
Den Endknoten (2) setzt man auf die Höhe der Behältersohle. Dadurch werden der Druck im Endknoten und der Druck im Behälter in der Ergebnisdarstellung farblich gleich dargestellt.
Setzen Sie eine Rückschlagklappe in den Auslauf des Behälters, um Rückfluss zu verhindern.